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Technische und Arbeitsmedizinische Aspekte - Berufskrankheiten - Prävention
03. - 06. September 2003
in der Berufsgenossenschaftlichen Akademie für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Dresden, Deutschland
Asbest - der aufgrund seiner vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten als "Mineral der tausend Möglichkeiten" ursprünglich
hochgeschätzte Faserwerkstoff verwandelte sich in den vergangenen Jahren zum Krebsgift Nr. 1 am Arbeitsplatz. Vor diesem Hintergrund
hat der Rat der Arbeits- und Sozialminister der Europäischen Union eine neue Richtlinie zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen
durch Asbest am Arbeitsplatz verabschiedet.
Die EU-Kommission und das Senior Labour Inspectors' Committee - SLIC richten zusammen mit den deutschen Bundesländern und den
Berufsgenossenschaften die Europäische Asbestkonferenz 2003 aus. Sie soll die neue Asbestrichtlinie als zentrales Element der
Strategie im Kampf für eine größere Sicherheit der Beschäftigten in der EU vor den Gesundheitsgefahren durch Asbest darstellen und
die sich hieraus ergebenden Konsequenzen erörtern.
Gleichzeitig wird die Konferenz aber auch ein Forum zum Austausch der schon bestehenden Erfahrungen bei der Umsetzung eines
konsequenten Arbeits- und Gesundheitsschutzes vor den Gefahren durch Asbest sein. Damit wird auch den Beitrittsländern und denjenigen
Ländern außerhalb der Europäischen Union eine besondere Unterstützung geboten, in denen Asbest bis heute nicht von den Arbeitsplätzen
verdrängt werden konnte.
J.R. Biosca de Sagastuy
EU Kommission
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